Häufiges Niesen, laufende Nase, juckende Augen, Atembeschwerden, sogar Müdigkeit... Vielleicht sind Sie allergisch gegen Hausstaubmilben! Diese mit bloßem Auge nicht erkennbaren, winzigen Spinnentiere besiedeln in großem Umfang unsere Lebensräume. Sie machen tatsächlich 90 % des Hausstaubs aus und sind die Hauptverursacher von Atemwegsallergien. In diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie die Ausbreitung von Milben eindämmen und Allergien vorbeugen können.

Woran erkennt man eine Atemwegsallergie?

Nahezu 30 % der Weltbevölkerung leiden an Allergien, das sind rund 10 mal mehr als in den 60er-Jahren Laut WHO bilden Allergien weltweit die vierthäufigste chronische Krankheit. Bis 2050 könnten sogar 50 % der Bevölkerung betroffen sein.

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Die Ursache für diese Störung des Immunsystems ist eine verminderte Toleranz unseres Körpers gegenüber scheinbar harmlosen Stoffen, wie z. B. Pollen. Beinahe die Hälfte der Allergien werden von Milben ausgelöst, die 90 % unseres Hausstaubs ausmachen.

Häufiges Niesen, eine laufende oder verstopfte Nase, juckende, tränende oder gerötete Augen, Engegefühl in der Brust, Kurzatmigkeit, Keuchen oder Husten, Müdigkeit und Konzentrationsschwierigkeiten sind die wichtigsten Symptome einer Hausstaubmilbenallergie. Entzündungen können zu Asthma, Bindehautentzündung, Schnupfen oder Ekzemen führen.

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Warum treten Atemwegsallergien verstärkt auf?

Die Umwelt, in der wir leben, spielt eine wichtige Rolle bei der Erklärung eines derartigen Anstiegs der Prävalenz allergischer Erkrankungen in einer so kurzen Zeit. Unsere Gebäude sind zwar modern und besser isoliert, aber paradoxerweise begünstigen sie die Entwicklung von Allergenen, insbesondere von Hausstaubmilben, weil sie weniger gelüftet und immer stärker beheizt werden. Zu einer Sensibilisierung kommt es im Allgemeinen, wenn die Konzentration der Milben einen Wert von ca.100 pro Gramm Staub erreicht.

Aber die Hälfte aller Wohnungen überschreitet diesen Schwellenwert für Sensibilisierung

Allergien können das ganze Jahr über auftreten, aber am schlimmsten sind sie oft in der kalten Jahreszeit. Das liegt an der stärkeren Beheizung von Innenräumen und schlechter Luftzirkulation, die die Vermehrung von Milben begünstigen.

In unseren Betten leben bis zu 2 Millionen Milben

Da Milben sich von menschlichen Haut- und Haarpartikeln ernähren, die wir Tag und Nacht verlieren, leben sie dort, wo auch wir leben. Insbesondere Schlafzimmer mit ihren Matratzen, Kopfkissen und Bettdecken sind für sie ein Eldorado: Denn hier gibt es Wärme, jede Menge abgestorbene Zellen, Feuchtigkeit und dunkle Plätzchen. Bereits eine Woche nach der Wäsche beherbergt ein Kopfkissenbezug bis zu 200 mal mehr Bakterien als ein Küchen-Spülbecken…

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Diese Mikroorganismen bevölkern auch gerne Sofas, Vorhänge, Stühle und Polstermöbel, Plüschtiere, Teppiche – alles Orte, an denen sich Staub ansammeln kann.

Wie lässt sich Hausstaubmilbenallergien vorbeugen?

Am einfachsten wäre es, wenn man sämtliche Textilien aus dem Haus verbannte. Aber eine solche Radikallösung würde auch unseren Lebenskomfort stark beeinträchtigen und ist daher schwer umsetzbar. Als einfache und wirksame Maßnahme gegen die Staubausbreitung sollte man regelmäßiges gründliches Saubermachen bevorzugen. Insbesondere:
  • Die Räume täglich lüften, um Feuchtigkeit zu vermeiden
  • Laken, Kissen- und Bettbezüge einmal wöchentlich mindestens 30 Minuten lang bei 60 °C waschen
  • Vorhänge regelmäßig waschen
  • Bettzeug und Teppiche bei schönem Wetter im Freien auslegen, da Hausstaubmilben keine Sonne vertragen
  • Auslegeware vermeiden oder regelmäßig reinigen
  • Matratzen und Teppiche ein bis zweimal pro Woche mit Dampf behandeln
  • Offene Regale weitmöglichst vermeiden
  • Alles im Haus einmal wöchentlich entstauben
  • Möglichst wenig Zierrat und unnötige Gegenstände anhäufen
  • Alle Oberflächen, bei denen dies möglich ist, feucht abwischen/li>
  • Kuscheltiere und Spielsachen regelmäßig desinfizieren

Natürliche Behandlung zur Vorbeuge von Milbenallergien

Es ist praktisch unmöglich, Milben vollständig aus unseren Textilien und Wohnräumen wegzukriegen. Aber man kann ihr Auftreten stark eindämmen! Der DMS (Dry Microfine Steam)-Dampf von Laurastar hat sich als wirksames natürliches Mittel erwiesen, um ohne gesundheits- oder umweltschädliche Auswirkungen alle Oberflächen zu desinfizieren.

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Laurastar ließ von unabhängigen, ISO 17025 zertifizierten Laboren strenge Tests durchführen. Die Ergebnisse bestätigen, dass unser exklusiver Dampf Milben in wenigen Sekunden zu 100 % abtötet. Er ist extrem fein und kraftvoll. Mit einer Geschwindigkeit von bis zu 129 km/h dringt er tief ins Innere der Materialien vor. Der unter Druck gesetzte Dampf wird mit einer Temperatur bis zu 160°C kontinuierlich ausgestoßen, so dass ein einziges Drübergehen genügt.

DMS-Dampf ist eine zuverlässige Alternative zur Desinfizierung des Hauses und aller Textilien. Er wirkt schonend und erspart das Zurückgreifen auf chemische Mittel.

Fazit: Vorbeugend handeln

Allergien sind seit fast einem halben Jahrhundert auf dem Vormarsch und haben sich zu einem weltweiten Problem für die öffentliche Gesundheit entwickelt. Es existieren Behandlungen, die die Symptome lindern oder eindämmen können, aber es ist höchste Zeit, das Problem an der Wurzel zu packen.

Vorbeugendes Handeln, das die Ausbreitung von Hausstaubmilben in unserem Lebensumfeld verhindert, wird zu einer Notwendigkeit. Mit einfachen Handgriffen, natürlichen Lösungen und gesundem Menschenverstand lassen sich Allergien vermindern.